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Critiques sur mes publications XV


"Winterreise.Roman"

Presse


"Guy Wagners Verdienst ist es, sich in die Gefühlswelt Schuberts hineinversetzt zu haben, also die Psychologie, und auch die Entwicklung des Musikers Schubert zu schildern, und trotzdem zahlreiche interessante Informationen über eine Zeit zu vermitteln, die wir zwar aus dem Geschichtsbuch kennen, die aber in „Winterreise“ zu leben beginnt. Man hört den Puls des alten Wiens schlagen, man sieht Franz Schubert zwischen seinen Dämonen seinen Weg suchen und seine Werke entstehen; man sieht, wie ein Mensch, der der Menschheit über Jahrhunderte unendlich viel gebracht hat, zum Opfer seiner eigenen Zeit wurde, deren sozialer Missstände, deren Zensur und deren unmenschlicher Gesetze."
Colette Mart - Journal / Classical Info - Vollständiger Text


"Wagners Werk ist jedoch nicht nur eine sensible Biographie des Musikers Franz Schubert, sondern auch ein moderner Roman, in dem geschlechtsspezifische Analysen von Männer- und Frauenleben am Anfang des neunzehnten Jahrhundert präsentiert werden. Die Vorgehensweise würde man heute als „gender“ beschreiben, bringt sie uns doch die Erlebniswelten von Männern und Frauen näher, wobei hier ein Männerleben, welches von der Liebe zur Musik, jedoch auch von einer Geschlechtskrankheit gezeichnet war, sehr eindringlich dargestellt wird und seine Spuren in unserer Erinnerung hinterlassen wird."
Colette Mart - Journal / Classical Info - Vollständiger Text


"Winterreise nach Mersch. (...) Sanfte, verhaltene Töne dagegen präsentierte Guy Wagner mit seinem ersten Roman "Winterreise", für den er den ersten Preis erhielt. Eine Hommage an Franz Schubert, ein Buch über das Leben und Sterben des verehrten Komponisten."
Heike Bucher - Tageblatt - zur Preisverleihung am 07.12.05


"BUCH DER WOCHE"

"Beim nationalen Literaturwettbewerb wurde "Winterreise.Roman" von Guy Wagner mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Der Autor stellt in 24, dem berühmten Zyklus von Franz Schubert nachempfundenen Kapiteln das Leben und Schaffen sowie das Leiden und Sterben des berühmten Komponisten dar. Ein sehr anspruchsvolles Buch, das anhand von Mosaikstücken ein äußerst bewegendes Menschenschicksal zusammenzufügen versucht und den Leser mit eindrucksvollen Bildern einer Zeit konfrontiert, die wohl von Krieg als auch von einer bestimmten Leichtlebigkeit geprägt war."
REVUE, 14.01.2006


Guy Wagner
s Roman „Winterreise“: auf den Spuren Franz Schuberts
VIERUNDZWANZIG LIEDER FÜR EIN LEBEN
(…) Dabei präsentiert sich Guy Wagners Roman als eine Art langer Brief an Schubert selbst, in dem das Du („an Franz“), eine ungewohnte Ausgangsbasis für eine Biographie darstellt, – erzählt der Autor doch gewissermaßen dem Komponisten dessen eigenes Leben.
Aber es funktioniert hervorragend, einschließlich des auf das 14. Kapitel beschränkten Bruchs, in dem aus dem Du das autobiographische Ich wird, ohne dass das stilistisch eine Änderung mit sich bringt. Dieser Bruch aber ist signifikant: In diesem Kapitel erwischt Schubert jene Infektion, die die Phase der Krankheit und des Leidens bis hin zur Auflösung des Ich einläutet.
Mit der von ihm gewählten Erzählform schafft Guy Wagner auf jeden Fall eine perfekte Balance zwischen Nähe und Distanz, die für diese „faktive Biographie“ genau richtig ist. (...)"
Josiane Kartheiser - Tageblatt, 17.01.06  - Vollständiger Text als PDF


Leben hinter den Fakten erspüren

(...) Fast ein Alter ego, so steht der Autor neben dem kleinen Franz und seinem strengen Lehrervater, lauscht beklommen den Stimmen, die aus dem Klassenzimmer in die darüber gelegene enge Wohnung dringen: das Brüllen des Vaters, der Rohrstock, weinende Kinder.
Und als Gegensatz die über alles geliebte Mutter, die sich dankbar und rechtlos dem herrischen Mann, der die Magd zur „ehrbaren“ Ehefrau und Gebärmaschine machte, zu unterwerfen hatte; die kaum mehr Kraft besaß, lebensfähige
Kinder zur Welt zu bringen. Und doch, welche Augenblicke inniger Mutter-Kind- Gemeinschaft weiß der Autor aufzuspüren, frei von jeder Sentimentalität.
(...)
Und wo immer es in diesem Buch um Musik geht, ob Instrumentalmusik oder die neue Liedergattung, das Kunstlied und den für Schubert so typischen kurzen Dur-Moll-Wechsel als Spiegelung von Text und Gefühlszustand, seine Identifikation mit dem heimatlosen „Leiermann“ , fasziniert Guy Wagner durch ein kongeniales Empfinden für Poesie und Vertonung. Auch wenn Wagner selbst die Dürftigkeit der Worte beklagt, möchte man dem Leser gerade diese Passagen ans Herz legen.
(...)
1823, fünf Jahre vor seinem Tod, weiß Schubert, daß er sich die „französische Krankheit“ geholt hat, die ihm eine unsägliche Leidenszeit bereiten sollte und eine übermenschliche Kraft abforderte, den Geist nicht in den Leiden des Körpers untergehen zu lassen. Wo hat man das je in so wahrhaftiger und doch ästhetischer Weise geschildert bekommen, von Todes- und Wehmutspoesie durchwirkt.
Margret Steckel - 100,7 / kulturissimo, 08.02.06 - Vollständiger Text als PDF


Vierundzwanzig Spuren im Schnee

JMit einem gewaltigen, aufwühlenden Sprachfluss, gehetzten Silben und hastenden Worten tastet sich Guy Wagner an Franz Schubert heran. (...) In 24 Kapiteln durchstreift der Autor das Leben und Schaffen des berühmten Komponisten und zieht Parallelen zu den 24 Liedern des Zyklus Winterreise.
(...)
Der Liederzyklus erscheint wie die Wanderung eines Weltflüchtigen durch eine winterlich erstarrte Seelengegend. Die Lieder erzählen in Metaphern von gefrorenen Tränen, dem Traum von Ruhe und Wärme und der geheimnisvollen Begegnung mit dem Leiermann.
Auf eben einer solchen Wanderung begleitet Guy Wagner in seinem Roman Franz Schubert und zeichnet den holperigen Weg des Komponisten an Hand literarischer Quellen und Zitate, die sich mit frei erfundenen Dialogen abwechseln.
(...)
Überhaupt ist der Konflikt mit dem Übervater bei Guy Wagner allgegenwärtig. Bewegend schildert er Schuberts ernsthaften Versuch, sich zu emanzipieren. "Herr Vater, wenn ich jetzt mit Ihnen rede, ist es von Mann zu Mann", sagt Franz, nach seiner ersten Liebesnacht. Das erste Mal war in einer lauen Sommernacht in Ungarn, auf dem Sitz der Esterházys. Welch knisternde Erotik hat Guy Wagner da zu Papier gebracht! "Nichts als Wärme ... eine Wärme, die Du nie gekannt hast.

Winterreise.Roman ist aber auch ein Plaidoyer für Freiheit und Gerechtigkeit. (...) Das alles ist geschichlich fundiert, aber äußerst kurzweilig erzählt, narrativ und doch unglaublich poetisch. Guy Wagners Winterreise ist eine schöne, ganz persönliche Widmung an Franz Schubert.
Marc Fiedler, Lëtzebuerger Land
. - Vollständiger Text. - Auch: d'Lëtzebuerger Land, 17.02.06


Fremd zog er wieder aus

"So bietet gerade die Gattung des Romans eine legitime Annäherungsweise an dieses Genie der musikalischen Melancholie. Besonders wenn die fiktionale Gattung so respektvoll mit ihrem Objekt umgeht. Und doch ist das kein Respekt, der sich in kühler Distanz gefällt: Der Leser spürt in aller Zutraulichkeit des anredenden Erzählers seine Sympathie und Bewunderung.


Vielleicht gar sein Mitleid? Hier denke ich besonders an die peinlichen Auftritte mit dem gestrengen Herrn Vatter, dem Erzeuger und Dauerzeuger Franz Theodor Florian Schubert, dessen wichtigstes pädagogisches Hilfsmittel die Prügel und ein schmallippiges, verbissenes Gesicht sind. Zwischen der zärtlichen Mutter und diesem Haustyrannen, den er nicht hassen darf, wird der kleine Franz fast zerrissen. Der Herr Vatter ist obendrein sein Lehrer, und dieser Schulwebel will aus Franz einen Lehrer machen, damit die kommenden Generationen auch noch seine schwarze Pädagogik genießen können. Wie ihn das innerlich zermürbt und ermüdet, wird im 10. Kapitel beschrieben. (NUN MERK’ ICH ERST, WIE MÜD’ ICH BIN.) Hier wird auch die holde Wirkung der Musik beschrieben, die sogar den Schulwebel im Quartettspiel humanisiert. Dass der große Salieri den genialen Sohn in Gegenwart des Vaters lobt, erfüllt diesen mit Stolz. Und doch muss Franz mit dem Vatter ringen, der ihn mit allen Mitteln seine Straße ins armselige Schulmeisterdasein führen will. Dieser „Emanzipationskampf“ bildet am Ende des 12.Kapitels und des ersten Teiles, genau in der Mitte des Romans, einen wichtigen Höhepunkt."
Jacques Wirion, d'Wort (Die Warte) 16.03.06
- Vollständiger Text.


Wanderer wider Willen
Guy Wagner zeichnet in seinem ,,faktiven“ Roman Franz Schuberts Leben nach

Guy Wagner hebt in seinem biografischen Roman den Konflikt zwischen Franz Schubert und dessen Vater, Franz Theodor Schubert, hervor. Trotz oder gerade wegen seiner Sorge um den Menschen Schubert ist „Winterreise“ ein durchaus persönliches Buch geworden.

Haben Sie schon einmal einen „faktiven“ Roman gelesen? Der Duden jedenfalls kennt dieses Wort nicht, und so kann man davon ausgehen, dass man es mit einer Wortneuschöpfung aus den Wörtern „faktisch“ und „fiktiv“ zu tun hat.
Eine solche Mischform stellt auch die Arbeitsweise dar, die Guy Wagner für seine Biografie Franz Schuberts angewandt hat. Da hat also jemand genau recherchiert, erhebt auch den Anspruch auf Faktenwissen und Authentizität seiner Darstellung, hat sich aber auch erlaubt, seine Recherche-Ergebnisse schriftstellerisch zu verarbeiten. Und deshalb wohl nennt der luxemburgische Verlag Éditions Phi Wagners Schubertroman ein „faktives Werk“.
In gewisser Weise ist dieser Ansatz eine Notlösung. Denn Wagner reagiert damit auf die vielen offenen Fragen, die Schuberts Privatleben seinen Biografen aufgibt. Andererseits erlaubt eine literarische Biografie auch einen besonders persönlichen Ansatz und verlangt geradezu danach, die Darstellung auf eine spezifische Interpretation der Quellenlage zu fokussieren.
Guy Wagner hat in seinem biografischen Roman vor allem den Konflikt zwischen dem Schullehrer Franz Theodor Schubert und dessen musikalisch begnadeten Sohn Franz hervorgehoben. Der Vater erscheint in Wagners Buch als gestrenger Zuchtmeister, der Kinder, Frau und Schüler mit seiner „Schlägerhand“ diszipliniert. Durch seine selbstgefällige Unnachgiebigkeit wird er zu einem gefühllosen Unterdrücker und zur privaten Konkretisierung des restaurativen Metternich-Systems, das seine Untertanen bespitzelt und kontrolliert. Der „Herr Vatter“, als den ihn Wagner durchgängig anspricht, erscheint als Schuberts erster und spezifischer Schmerz. Der Aufbau des Textes ist chronologisch, jedoch wird er von den Versen der „Winterreise“ – jenem Zyklus von Liedern, die Schubert auf der Grundlage von Gedichten Wilhelm Müllers geschaffen hat – umrahmt.
Die Anfangsverse der 24 Lieder eröffnen die jeweiligen Kapitel von Wagners Buch, zudem wird in jedem Kapitel ein Teil des Liedes als Leitzitat aufgegriffen. Ein schöner Einfall, jedoch verdichten die ausgewählten Zitate nur selten Grundstimmung und Motive der Kapitel. Das offenbart die größte Schwäche des Buches. Da es nicht motivisch, sondern chronologisch aufgebaut ist, wird Schuberts „Winterreise“ auch nicht zur strukturbildenden Grundlage des Textes. Wagners Kapitel entwickeln sich nicht durch die Motive des jeweiligen Liedes, sondern seine chronologische Biografie wird literarisch aufgepeppt. Ganz offensichtlich hat Wagner die literarische Qualität dem Bestreben untergeordnet, „jeden Verrat an Schubert zu vermeiden“.
Insofern ist es eine einigermaßen großzügige Geste, dass Wagner der erste Preis im alljährlichen luxemburgischen Literaturwettbewerb verliehen wurde. Denn „Winterreise“ ist vor allem ein Buch der Gelehrsamkeit und der Anteilnahme. Als solches darf man ihm jedoch die Anerkennung nicht versagen. Trotz oder gerade wegen seiner Sorge um den Menschen Schubert ist Wagners „Winterreise“ ein durchaus persönliches Buch geworden. Mitfühlend, ja mitleidend, zeichnet Wagner das Porträt eines unglücklichen Menschen, der vergeblich Liebe und Ruhe sucht, diese aber nicht findet und deshalb zu einem Wanderer wider Willen wird. Am Ende bleibt diesem Franz Schubert auf seiner Winterreise nur noch eine verlangende Sehnsucht nach dem Tod. Denn „jedes Leiden“ hat „auch sein Grab“.
Armin Leidinger, Saarbrücker Zeitung, 31.03.06


Peter König:
Sie hören die Bücherlese auf SR 2 KulturRadio, und bei mir im Studio ist jetzt mein Kollege Friedrich Spangemacher.
Herr Spangemacher "Winterreise" heißt der berühmte Liederzyklus von Franz Schubert. "Winterreise" ist auch der Titel eines Romans, den der Luxemburger Autor Guy Wagner vor kurzem veröffentlicht hat. (...)
Friedrich Spangemacher: Der Luxemburger Autor erzählt die Biographie Franz Schuberts anhand der jeweils ersten zwei Gedichtszeilen von Schuberts spätem großem Liederzyklus, der "Winterreise" - von "Fremd bin ich eingezogen" bis zum "Leiermann". Er erzählt die Biographie eines imaginären Schubert ("Du hast damals..."), lässt die Familienverhältnisse, das Leben in Wien um 1800 Revue passieren, die Napoleonkriege, das Zeitalter Metternichs vorbeiziehen. Er untersucht, welche Rolle die Kirche spielte, welche Erziehungsprinzipien damals herrschten. Und immer wieder gibt es das ganz Persönliche, beschrieben fast schon mit Freudscher Lust am Unbewußten. Eine Biographie, die zu Tränen rührt, aber auch Umstände aufgreift, die man in einer nüchternen Lebensbeschreibung nicht findet (Schuberts Ekel beim Verspeisen eines Donaufisches z.B.). Ein kluges Buch, ein aufklärerisches Buch; ob es aber eher ein Roman ist oder eine Studie als biographische Spurensuche, darüber dürfen Experten sich streiten. Jedenfalls ein wichtiges, hervorragend geschriebenes, kenntnisreiches, kurzweiliges und lesenswertes Buch.
Peter König: Guy Wagner ist (...) seit vielen Jahren eine herausragende Gestalt im Luxemburger Kulturleben. So war er unter anderem der Direktor des Theaters in Esch-sur-Alzette. Für seinen Roman "Wintereise" wurde Wagner mit dem 1. Preis im Nationalen Literaturwettbewerb in Luxemburg ausgezeichnet.
Aus BücherLese auf SR 2 KulturRadio, Samstag, 15.04.06, von Peter König.

Wagners "Winterreise" ist denn auch alles andere als eine nackte Biographie. Vielmehr ist es ein "faktiver" Roman, der dem Leser ein Fenster zu Schuberts Seele öffnet und ihn die Grausamkeit des metternichschen Systems hautnah erleben lässt. Grausam und repressiv ist auch der übermächtige "Herr Vatter", der strenge Lehrer, der seinem Sohn die Musik nicht gönnt und ihn zwingt, in seine Fußstapfen zu treten. Wie ein roter Faden zieht sich der Vater-Sohn-Konflikt, Schuberts ermürbendes Ringen um Emanzipation durch die 24 Kapitel. (...) Wer sich auf Wagners "Winterreise" begibt, erlebt eine tragische Reise, an deren Ende der qualvolle Tod des 32-jährigen Schuberts steht.
Anja di Bartolomeo, Télécran 27.05.06

Cartes, lettres


"Le plaisir à vous lire dans la Winterreise était si intense que je tiens à vous exprimer mon admiration et mes remerciements. Le ton de votre livre est musique, vous avez réussi à plonger le lecteur dans l'époque de Schubert, non pas avec le rétroviseur, mais en recréat l'atmosphère d'antant. Merci pour ce chef-d'oeuvre."
Erna Hennicot-Schoepges, députée européenne, ancienne ministre de la Culture, de la Recherche scientifique et de l'Education supérieure

"... dat kostbart Buch. D'Atmosphär ass nuancéiert a léisst een net méi lass. Du erfëlls eng wertvoll Plaz an einser Literaturgeschicht."
Léopold Hoffmann, Doyen vun de Lëtzebuerger Schrëftsteller

"Es ist ein wunderbares Buch geworden, hin- und mitreißend - und so unendlich traurig, daß mir oft die Tränen in den Augen standen.
Wie Du Dich mit diesem armen Menschen und so großartigen Komponisten identifiziert hast, spürt der Leser auf jeder Seite. Die Kapitel 16/17 empfand ich als erschütternden Tiefpunkt, dazu der Faustschlag mit den Worten Abraham a Sancta Claras - und darauf der Furz - unnachahmlich! Wie schön, daß Du den Roman mit dem Leiermann und der Traumerzählung enden läßt. Ein herrliches Buch, danke! Ich bin Deiner Meinung in Bezug auf das Streichquintett."
Hanns H. Heidenheim, Maler, Grafiker, Schriftsteller

"Je viens de terminer la lecture de <Winterreise> et je tiens à te dire combien j'ai apprécié, aimé ce livre, combien il m'a émue, parfoits jusqu'aux larmes.
Ta profonde connaissance de l'oeuvre de Schubert est époustouflante. Ta sensibilité fait de ton reman un chef-d'oeuvre! Merci Guy, de m'avoir fait admirer encore davantage ce Schubert que j'aime tant."
Monique Kieffer-Kinsch

"... Lass Dir auf diesem Wege Dank sagen für das wunderbare Buch,
für Deine aufwendigen Recherchen - die zu einer so authentischen Beschreibung führten,
für die genaue Darstellung unsichtbarer Zusammenhänge - die für meine Arbeit immer Grundlage und Bezug darstellen werden,
und für die Lebendigkeit Deiner Schreibweise, die mich Teil dieser Zeit, dieser Epoche, dieses Lebens von Schubert werden ließ.
Ja, dieses Schicksal hat mich tief ergriffen und erst durch die genaue Kenntnis der Zusammenhänge bin ich in der Lage, diese Musik (i.e. Winterreise) so umzusetzen - im Sinne des Komponisten und durch mein Instrument und meine Interpretation in einer neuen und wie ich denke, zeitgemäßen Form. ..."
Rainer Rohloff, Gitarrist, Arrangeur


E-Mails


" (...) Sodann möchte ich Dir sagen, wie sehr mich Deine „Winterreise“ berührt hat.
Wenn Schubert trefflich „gedichtet“ hat, so hast Du ebenso trefflich „komponiert“.
Die verschiedenen Ebenen ergänzen sich bestens und ganz natürlich, ohne dass man sich dessen beim Lesen erst großartig bewusst wird.
Viele Anklänge wurden bei mir wach: Woyzecks Anapäst („immerzu“) komplementär zu Schuberts Daktylus, zum Beispiel. Woyzeck und der Wanderer: die beiden könnten
sich am zugefrorenen Teich begegnen.
Besonders bewegend/eindringlich ist für mich gewesen:

  • Kapitel 5: Der Tod der Mutter
  • S. 79: Der Gang zum Grab der Mutter nach dem Zerwürfnis mit dem Vater
  • 134 -136: Wie Franz „zum Mann wird“
  • 169: Die Naderer als Krähen
  • Kapitel 16: Ein einziger Satzfluss (wie schon bei K.1). „Dienstagmorgen im April des Jahres 1823“
  • S. 231: Der Augen-blick, der später seine Widerspiegelung findet

und, und – aber das Werk ist ein Ganzes!
Eine sehr musikalische Sprache, eigentlich zum lauten Lesen bestimmt.
Kurz und gut: Meine aufrichtige Anerkennung!!!"
Roland Harsch, Schriftsteller

Du hast mir mit Deinem Buch eine ganz besondere Freude bereitet!!
Wie Du weißt, ist Schubert ja einer meiner Favoriten - aber die Art, wie
Du dich ihm in deinem Roman näherst, macht doch noch ganz andere Türen
auf, als eine Biografie es könnte.
Die Anteilnahme ist einfach eine ganz andere und das kommt direkt dem
Hörverständnis und -genuß zugute, wie ich finde.
Dein Quellenstudium muß ja immens gewesen sein - und die Sympathie für
die Personen, über die Du jeweils schreibst, scheint ja eine
Hauptvoraussetzung für Deine Schreiblust zu sein!
ich bin noch nicht ganz am Ende mit dem Lesen, weil ich mir ein bißchen
Zeit lassen möchte und auch parallel hören! Jedenfalls vielen, vielen
Dank für Deine Gabe!!!

Henning Schmiedt, Pianist und Komponist

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"Winterreise.Roman"

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