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Ce qu'ils en ont écrit

Critiques sur mes publications XVIII


Korngold. Musik ist Musik


"Die Studie Guy Wagners rückt Erich Wolfgang Korngold zurück an den Platz, der ihm in der Musikgeschichte der Moderne gehört. Sie ist nicht nur Biographie, sondern auch Einführung in das Werk eines ungewöhnlichen Komponisten."

Fränkische Nachrichten
9. August 2008


"Auch Guy Wagner, der in den letzten Jahren einige Erfahrung (...) in der Niederschrift von Komponisten Biografien sammeln konnte,hat keine Zugeständnisse in Bezug auf seine literarischen Bekenntnisse gemacht, als er für dieses ausgiebige Nachschlagewerk vier Jahre recherchierte und schrieb. Ein Buch, das sich wie ein Roman, in einem Guss liest." - Gesamtkritik als PDF

Carlo Kaas
Tageblatt (Lux.), 16./17. August 2008


"Der Autor zeigt in bewährter Weise sein Können als gründlicher Forscher über Korngold selbst, seine Welt und seine Zeit - alles besonders ausführlich, mit sehr vielen Daten und Anmerkungen, Werkverzeichnis Zeittafel und Register. Das Buch ist geeignet für musikalisch Interessierte."

ebay-Ankündigung

"Eine Aufsehen erregende, ja spektakuläre Arbeit, die jeder Filmmusik-Afictionado verschlingen wird!“

Tobias van de Locht
cinema - musica, September 2008


"So viel Musik!
Für Guy Wagner war es eine Herzensangelegenheit, die Recherchen über Korngold voranzutreiben, Leben und Werk des Musikers in ein neues, richtiges Licht zu stellen. Der Autor ging dabei mit seltener Leidenschaft vor. Wie sehr ihn das Korngold-Fieber gepackt hatte, liest man Guy Wagner aus jeder Zeile in diesem detaillierten Buch, das auf einem intensiven Quellen- und Werkstudium beruht und die aktuellsten Forschungsergebnisse berücksichtigt. Um das Schicksal der Familie Korngold zu ergründen, ging Wagner quasi detektivisch vor. Das alles ergab dann eine Biographie, die sich spannend liest wie ein Krimi, menschliche Lebenswege beleuchtet wie ein Schicksalsroman und fundiert ist wie ein Sachbuch sein soll. Doch hier ist noch weitaus mehr vorhanden: die Korngold-Biographie ist auch Zeitgeschichte, ein Buch über die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts, über die Entwicklung der Musik in dieser Zeit, und schließ- lich ein Buch darüber, dass eben nicht alle Leute die Musik so sehen wie Korngold: "Musik ist Musik, ob sie für die Bühne, das Dirigentenpult oder fürs Kino ist." Eins ist jedenfalls sicher: am Ende muss wohl jeder Leser zugeben, dass Korngold mehr Musik geschrieben hat, als er auch nur ahnte, und dass vieles leider nur allzu selten zu hören ist."

Remy Franck
"Pizzicato", Oktober 2008

"Korngold tel qu’en lui-même …enfin
Guy Wagner réhabilite un grand oublié de l’histoire de la musique

Sur plus de 500 pages, sans jamais verser dans l’hagiographie (ce qui frappe d’emblée, en effet, c’est la solidité des jugements et l’absence de parti pris), du Wunderkind à Vienne - qui n’avait pas usurpé le deuxième prénom que son père, grand admirateur de Mozart, lui avait choisi en gage de prédestination - au compositeur de musiques de films à Hollywood, du piano (dont Korngold fut un virtuose étourdissant) à la direction d’orchestre en passant, bien sûr, par la composition, Guy Wagner brosse un portrait captivant, exhaustif et loyal, de ce musicien surdoué, juif autrichien, d’abord adulé dans son pays, puis accusé, avec l’arrivée au pouvoir des nazis, de composer une musique dégénérée, et finalement contraint d’émigrer aux Etats-Unis. Rien n’est omis. Et la moisson est abondante (même si tout n’est pas d’égal intérêt), car le biographe a rassemblé la documentation la plus complète que l’on puisse imaginer, ne négligeant aucune piste, aucun détail, comparant les sources diverses et n’en retenant, en bon historien, que ce qui est dûment certifié. Et si l’appareil critique ne ralentit pas le cours de la narration, c’est parce que celle-ci est strictement ordonnée, c’est parce que chaque citation, dûment référencée, est à sa place, apportant au moment où il faut l’éclairage nécessaire."

José Voss
D'Lëtzebuerger Land, 10.10. 2008


"Doch jetzt erscheint die erste deutschsprachige Biographie über Korngold seit 1922 (!) und ist mit rund 500 Seiten auch schön ausführlich, dabei flüssig und gut zu lesen. Nicht nur das: Das Buch ist ein Krimi (quelle vie!) und die erschütterndste Biographie, die der Rezensent je gelesen hat. Korngold war mitnichten ein eloquenter und flamboyanter Schöpfer „schöner", schwelgerischer Wienerischer Musik, sondern ein depressiver, sich ä la Kinski verschwendender Künstler, der nichts weniger als seinem und dem Untergang der Musik einen traurigen, nur an der Oberfläche schimmernden Abgesang weihte. Einer, der Zeit seines Lebens, besonders in der wichtigen frühkindlichen Phase, so wenig Liebe erfahren hat, dass er über eines seiner Stücke schreibt, als er erstmals ein Liebeslied vertont und dem Vater zueignet: ''Schau, Vater, so kann jemand über Liebe schreiben, der nie welche erfahren hat.'"

Tobias van de Locht
cinema - musica, Oktober
2008

"Das Bild Erich Wolfgang Korngolds in der Zeitgeschichte erscheint heute eher verschwommen, das musikalische Werk des österreichisch-jüdischen Komponisten einer gerechten Beurteilung kaum günstig. Der Luxemburger Guy Wagner schildert in der ersten deutschsprachigen Korngold-Biographie mit akribischer Genauigkeit den Gang von Korngolds umkämpfter Karriere als Pianist und Komponist sowie den Verlauf eines Lebens, das den Verwerfungen des Jahrhunderts schutzlos ausgeliefert war – von der mit Vater-Drill beförderten kreativen Wiener Hochleistungskindheit und dem frühen Operntriumph „Die tote Stadt” über die Filmmusik-Oscars in Hollywood in den Dreißigern bis zum Obsoletwerden seiner Person und Musik nach dem Zweiten Weltkrieg. [...]

Guy Wagners Darstellung überzeugt durch historische Detailhaftigkeit und kluge Einordnung der Fakten. Schon die lapidaren Kapitelüberschriften deuten darauf hin, dass des Autors Sache weniger sprühende Phantasie als nüchterne, oft brav-lineare Stoffaufbereitung ist. Das kommt der übersichtlichen Darstellung eines sprunghaften Lebens zugute." -> Gesamtkommentar

Wolfgang Schreiber
Süddeutsche Zeitung (Literaturbeilage), 14.10.
2008


"Guy Wagner, der preisgekrönte Autor des Schubert-Romans "Winterreise", stellt in diesem Buch das Ergebnis langen und gründlichen Nachforschens über Korngold selbst, seine Welt und seine Zeit vor - alles sehr ausführlich, mit sehr vielen Daten und Anmerkungen, Werkverzeichnis, Zeittafel und Register. - Für Musik- wie Filmfreunde zu empfehlen."

Georg Roth
Buchprofile, Oktober 2008


"... ein sehr schöner, reichhaltiger Band, den wir gerne in unseren Bestand aufnehmen."

Goethe-Universität
Frankfurt am Main

 

"Für die einen ist er der Schöpfer der „Toten Stadt“ und damit eines der letzten Welterfolge des deutschsprachigen Opernrepertoires. Für die anderen der Komponist grandioser Filmmusiken, die seit den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in der Traumfabrik Hollywood stilbildend wirkten. [...]

Als Korngold 1957 in Kalifornien starb, war er in Europa fast vergessen. Die bisher einzige deutschsprachige Biographie erschien 1922. Nun hat der Luxemburger Publizist Guy Wagner die Lücke mit einem materialreichen Buch gefüllt."

WDR 3 - Variationen
25.10.2008 um 16:05 Uhr
Redaktion: Eva Kuellmer/ Klaus Leymann


"Für sein jüngstes Werk, das seit 1922 die erste deutschsprachige Biografie über Erich Wolfgang Korngold darstellt, recherchierte er vier Jahre in den USA und Europa. Mit größter Akribie beschreibt er auf über 500 Seiten - mit zahlreichen Fußnoten und einem umfangreichen Anhang - chronologisch, fast penibel genau die Stationen in Korngolds Leben: vom Anfang seiner Karriere, als gefeiertes Wunderkind, das bald schwelgerisch und melodieselig, geprägt von Puccini und Wagner, komponiert.

Bis hin zum Ende: dem einsamen Tod Korngolds in Hollywood 1957 - nach dem Scheitern einer Rückkehr in sein früheres Wiener Leben. "Der Zurückgestossene" und "Der Vereinsamte" nannte Guy Wagner diese besonders einfühlsamen und bewegenden Kapitel seines Buchs.[...]

Auch wenn der Biograf sich mit persönlichen Urteilen und Einschätzungen zurückhält, stattdessen Fakten, Briefe und Zeitdokumente sprechen lässt, erhält man doch dank seiner genauen Darstellung neben Korngolds Lebenschronik auch eine Art psychologische Studie über den Komponisten. Dazu gehört auch ein kurzes Zitat - es ist ein ungewöhnliches Bekenntnis von Erich Wolfgang Korngold:

"Ich wollte ja gar nicht komponieren, ich habe es nur für den Vater getan."
Gesamtkritik

Deutschlandradio Kultur
Radiofeuilleton: Kritik
Freitag, 31.10.08 um 9:34 Uhr
Rezensiert von Olga Hochweis

 

"Er ist allen erreichbaren und unerreichbaren Quellen nachgegangen, hat unzählige Reisen an mögliche Fundorte unternommen, ist in viele komplexe Briefwechsel eingetreten, hat seine Erfolge still und weiterhin erwartungsvoll genossen - und am Ende, auch nach einem erbitterten Kampf gegen die Zeit, steht ein lesens- und liebenswertes Buch, das einen großartigen Musiker wiederauferstehen läßt, dem das Leben phasenweise alles schenkte, um es ihm später auf brutalste Weise wieder zu nehmen.

Wagners 'Korngold' ist ein Epos, ein Appetitanreger, ein Kompendium - was wollen wir mehr. Jeder, der will, kann jetzt einen großen Vollender und Erneuerer entdecken, aber auch ein Leben und ein Innenleben, das jeden, der an Viten und Gesamtwerken (und deren Entstehen) interessiert ist, voll begeistern wird."

Cornel Meder
GALERIE 26 (2008) N°2


"Spannende, längst fällige Biographie
Guy Wagner hat eine längst fällige Biographie über einen lange Zeit zu unrecht verkannten Komponisten verfasst. Auf über 500 Seiten werden für den Leser Leben und Werk Korngolds lebendig. Durch den atemberaubenden Fußnotenapparat des Autors werden auch die Zeitgenossen und Ereignisse links und rechts des Lebensweges von EWK erfahrbar, wodurch dem Leser eine sinnvolle und notwendige Einordnung seines Oeuvres in den zeitgeschichtlichen Kontext möglich ist. Die Diktion Wagners erlaubt ein recht flüssiges Lesen. "Gott sei Dank" verliert er sich auch nicht in seitenlangen musikanalytischen Abhandlungen. Die zahlreichen Abbildungen sind leider sehr kleinformatig geraten. Insgesamt ist diese Biographie ein Muss für jede(n) musikinteressierte(n) Leser(in)." - Bezug

Aucoregio
Kundenrezension "Amazon.de"


"
Frisch eingetroffen: Die erste deutschsprachige Korngold-Biographie seit 1922, Korngold. Musik ist Musik, von Guy Wagner, erschienen bei Matthes & Seitz, Berlin.
Der Klappentext verspricht 'die Reichhaltigkeit und Komplexität eines der vielseitigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts neu zu entdecken'. Wäre ja schön... denn selbst die Korngold-Biographie von Jessica Duchen (einem Korngold-Fan!), die im englischsprachigen Bereich bereits 1996 erschien und die ich vergangenen Winter gelesen habe, hinterließ bei mir einen etwas merkwürdigen Nachgeschmack - Korngold als das ewige, unter der Fuchtel des allmächtigen Vaters stehende Wunderkind... na ja...
Mir gefällt das Buch von Wagner so gut, dass ich es schon nicht mehr aus der Hand legen kann. Ein paar Stücke, von denen bisher schon die Rede war, habe ich auch nochmal aufgelegt - wunderschön anzuhören wie immer.
Der Verfasser ist offenbar auf Musikerbiographien spezialisiert und hat interessanterweise bereits eine Biographie Theodorakis' und einen biographischen Schubert-Roman veröffentlicht, scheint also auch mal über den Tellerrand zu gucken.
Ein ausführlicherer Bericht folgt."
- Referenz

Travi
Das Klassik-Forum


Der ausführliche Bericht ist auf der gleichen Seite zu finden. Auszug:


"Was mir gefallen hat, ist die gründliche Auseinandersetzung Wagners mit den Quellen und Werken und die intensive Darstellung der Filmmusik und deren Verflechtungen mit der Musik, die Korngold vor allem wichtig war: mit der 'reinen' Musik. Das Korngold-Archiv in Hamburg scheint hier besonders hilfreich gewesen zu sein. Die Bibliographie ist beachtlich und ich habe mich gefreut zu sehen, wieviele WissenschaftlerInnen sich mit diesem Komponisten mittlerweile beschäftigen. Es ist schön, so ein umfangreiches und zudem gut geschriebenes Werk über Korngold nun endlich auch für den deutschsprachigen Raum zu haben. Nach der langen Pause sollten bei uns erstaunlicherweise sogar gleich zwei Biographien erscheinen, aber die Übersetzung von Brendan G. Carrolls The Last Prodigy ist trotz langer Vorankündigung immer noch nicht verfügbar. Es wird anregend sein, die beiden Ansätze zu vergleichen und sich von hier aus weiter mit Korngold zu befassen. (...) Alles in allem war die Lektüre ein spannendes Unterfangen." - Referenz

Travi
Das Klassik-Forum


"Die umfangreiche Biografie von Guy Wagner heisst 'Korngold. Musik ist Musik'. Doch das Hauptgewicht liegt bei den Lebenssituationen und unendlich vielen Einzelheiten aus dem Wiener Musikleben und den Machenschaften im amerikanischen Filmgeschäft. Die 18 Kapitel halten sich chronologisch an die verbürgten Fakten. Zwischentitel wie 'Der Erfolgsverwöhnte', 'Der Publikumsliebling', 'Der Geachtete und Geächtete', 'Der Zurückgestossene» belichten Zeit- und Lebensumstände.' (...) Aufschlussreich sind die Hinweise auf Korngolds Wendigkeit in Bezug auf Aufführungsmöglichkeiten, vor allem auch bei der mehrfachen Verwendbarkeit des musikalischen Materials. So benützte der Musiker Teile früherer Kompositionen nicht nur in seiner Filmmusik, sondern umgekehrt auch deren Kopfthemen in späteren Werken wie dem Violinkonzert (1937–1945) oder der Sinfonie in Fis, «dem Andenken an Franklin Delano Roosevelt gewidmet". - Gesamttext

Rolf Urs Ringger -
Neue Zürcher Zeitung, 03.01.2009


"In diesem Stil verfolgt Wagner das Leben seines Protagonisten im chronologischen Ablauf, er lässt respektvoll die Quellen sprechen und listet Spielorte, Mitwirkende und Reaktionen auf - ohne dabei eine eigene Autorenstimme zu entwickeln. Er ist kein Jäger steiler Thesen, sondern ein verdienstvoller Sammler. [...]

Am Ende ist Wagners Buch ein sehr langes, menschenfreundliches Plädoyer für das Werk des unglücklich gestorbenen Komponisten mit dem 'fröhlichen Herzen' - so taufte Korngold ein musikalisches Thema, das sein ganzes Werk durchzieht."

Annette Zerpner
LITERATUREN 1/2009
Auch auf kultiversum zitiert


"Die Erschütterungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts lassen sich eindrücklich an persönlichen Lebenswegen nachzeichnen. Der Luxemburger Guy Wagner hat sich akribisch in die Vita von Erich Wolfgang Korngold hineingearbeitet und die erste deutschsprachige Biografie dieses ungewöhnlichen Musikers vorgelegt - eines Wunderkindes, das viele bewunderten: immerhin Mahler, Strauss, Furtwängler.

Eines Musikers, dessen Karriere ganz anders verlief als zu erwarten, der dann souverän zwischen den Stilen operierte - zwischen Oper und Hollywood - und der Musik nicht in Sparten einteilte. Dessen Existenzkampf hart war und der erst nach seinem Tod Anerkennung fand. Bis heute wohl noch immer nicht genug. Das zeigt dieses Buch, das viel mehr ist als eine Biografie - ein spannendes Stück Zeitgeschichte."

DEUTSCHLAND RADIO KULTUR
Lesart: Kurz und kritisch


"Die Biografie des luxemburgischen Publizisten dokumentiert nicht nur minutiös Korngolds Leben und Werk, sondern zeichnet auch ein lebendiges Bild seiner Epoche.“

Ulrich Mutz
WDR
, 25. Oktober 2008
SWR, 9. Januar 2009

"HAPPY END FÜR EINEN VERGESSENEN

[...] liegt mit »Korngold – Musik ist Musik« des Luxemburgers Guy Wagner schon jetzt eine enorm faktenreiche Lebensbeschreibung vor. Schaut Wagner dabei kenntnisreich und spannend hinter die Kulissen Wiens sowie der Hollywoodmaschinerie, so widmet sich ein von Arne Stollberg herausgebender Band vorrangig der musikalischen Produktion Korngolds in den unterschiedlichsten Gattungen."

Guido Fischer
RONDO plus
6 | 08 · 17. Jahrgang

Eine besonders schöne Seite von Franz X. Wimmer in Extra-Blick (20.02.2009 / PDF) kündet die Korngold-Biographie im Rahmen eines Artikels über die Ausreise von E. W. Korngold nach Hollywood an.

"... Guy Wagners umfassende Korngold-Monographie ist also hochwillkommen. Ihre Stärken liegen in den biographischen Abschnitten, die Wagner nach den authentischen Quellen (etwa Briefwechsel, Berichte von Zeitzeugen) ausarbeitet, und hier fördert er manche unbekannten Sachverhalte ans Licht - etwa Informationen über Korngolds älteren Bruder Hans Robert, der von der Familie fast schon totgeschwiegen wurde..."

Giselher Schubert
Fono-Forum,
4 | 09


" Guy Wagners Buch liest sich gut und flüssig und ist als erste Überblicksdarstellung eines komplizierten Lebens empfehlenswert.
"

Orpheus,
September/Oktober 2009

"DIE GROSSE STILLE UM ERICH WOLFGANG
In einer detailgenauen Biografie erzählt Guy Wagner von dem Erfinder der Filmmusik


"Die Biografie des Luxemburgers Guy Wagner bildet den - hervorragend recherchierten, detailgenauen - Versuch einer Rehabilitierung. [...] Mit dem Soundtrack-Boom der Siebzigerjahre regte sich neues Interesse an Korngold, gefolgt von seiner Entdeckung durch den Pianisten Glenn Gould und diverse Wiederaufführungen der 'Toten Stadt'. Wagner stellt sein Objekt kühn in eine Reihe mit den Hauptvertretern der Moderne von Debussy bis Schönberg - aber vielleicht sollten die Korngold-Jünger doch mit seinem Platz im Pantheon der Filmmusik zufrieden sein. Dort ist er mit Sicherheit ein Unsterblicher."

Hans-Georg Rodek
DIE WELT, 13.06.2009
vollständiger Text


"Den Abschluss der Nacht bildete Guy Wagner, Studienrat und Theaterdirektor. Er wusste die Zuhörer auch noch um 23 Uhr zu begeistern mit Passagen aus seiner Biographie über Erich Wolfgang Korngold, die den Komponisten der "Toten Stadt", der im amerikanischen Exil nicht mehr an seine klassischen Werke in Europa anknüpfen konnte und sich auf Filmmusiken verlegen musste, dem Vergessen entriss."

Martina Jammers
LUXEMBURGER WORT, 18.05.09
Bericht über die "Lange Nacht der Luxemburger Literatur"
in der Botschaft des Großherzogtums in Berlin


"Guy Wagners Buch liest sich gut und flüssig und ist als erste Überblicksdarstellung eines komplizierten Lebens empfehlenswert. Wirklich in die Tiefe geht Wagner bei seinen Analysen kaum, neue Deutungsansätze bietet er auch nicht. Dafür ist die Detailfülle besonders in den Fußnoten verblüffend, verantwortlich dafür ist zweifellos Bernd O. Rachold von der Korngold Gesellschaft Hamburg. (...) Verkürzt formuliert könnte man sagen, alles, was man je zu Korngold wissen wollte, findet sich in diesen Fußnoten!"

Johannes Wehrle
ORPHEUS International
Opernzeitschrift 9-10. 2009


"Einfühlsam und mit einer Empathie, die nicht in blinde Apologetik umschlägt, zeichnet Wagner den Lebensweg Korngolds nach, wobei sein Buch besonders an jenen Stellen zu fesseln vermag, an denen sich die Perspektive weitet: Sei es, dass der Autor die spezifische 'Treibhausatmosphäre' im Wien um 1900 aufscheinen lässt oder die Welt, in der Erich Wolfgang Korngold lebte, gleichsam mit individuellen Konturen versieht, nämlich durch Profilierung der Biographien aus dem persönlichen Umfeld des Komponisten. (...)

Was die erste deutschsprachige Biographie seit Rudolf Stefan Hoffmanns Buch von 1922 an Dokumenten versammelt und zu einer unterhaltsam gestalteten, reich mit Bildmaterial illustrierten Lebensbeschreibung zusammenfügt, lässt die Persönlichkeit und das gesellschaftliche wie familiäre Umfeld Erich Wolfgang Korngolds so plastisch hervortreten, dass hiervon auch für das Verständnis seiner Musik in Zukunft einiges zu erwarten ist."

Arne Stollberg
MUSIKZEIT (ÖMZ)
Oktober 2009
vollständige Rezension


"Die sehr interessante Biographie von Guy Wagner verfolgt den Komponisten auf seinem Lebensweg von Wien bis ins amerikanische Exil und beleuchtet auch ziemlich kritisch das problematische Verhältnis von Erich zu seinem dominierenden Vater Julius Korngold. Alle Werke werden im Verlauf des Textes vorgestellt und auch kurz besprochen - ich hätte mir nur ein paar Notenbeispiele mehr gewünscht. Der reine Text macht rund 450 Seiten aus, ist ebenso fundiert und genau recherchiert wie auch gut lesbar. Alles scheint ausgezeichnet und aufwändig recherchiert: dass dabei nicht alles für jeden gleich interessant ist (wie die genaue Ahnenforschung oder ausgedehnte Inhaltsangaben der Hollywood-Filme) liegt in der Natur der Sache. Auf jeder Seite gibt es als "Links" ein oder mehrere Fußnoten zur vertieften Information sowie häufig kleine Schwarzweiß-Bilder.
Im Anhang finden sich ein Kapitel über den Lebensweg des größeren, sich oft benachteiligt fühlenden Bruders Hans Robert Korngold, Lebensdaten von E.W., ein Werkverzeichnis und eine ausführliche Bibliographie.

Auf jeden Fall ist diese Biographie eine dicke Empfehlung für Musikfreunde, die sich ein genaueres Bild über den Komponisten Korngold machen wollen, der sich jetzt im 21. Jahrhundert zumindest mit einigen seiner Werke endlich dort befindet, wo er hingehört: im Standardrepertoire."

Wolfgang Stroebl
Kundenrezension "Amazon.de"


Un vrai prodige
"Jusqu’à ce jour, le livre de Brendan G. Carroll, The last prodigy : a biography of Erich Wolfgang Korngold faisait figure de référence biographique. A côté de cette Bible, indisponible depuis un certain temps, d’autres écrits plus ramassés, comme celui de Jessica Duchen ou l’unique biographie en français de votre serviteur (*), ont pour vocation d’introduire le mélomane dans le monde coloré de ce compositeur récipiendaire de deux Oscars. La publication de Guy Wagner, Musik ist Musik, vient s’ajouter tout en haut de la liste.

Concernant le parcours biographique proprement dit, le présent ouvrage n’apporte rien de véritablement inédit. Pourtant, ce livre présente quelques éléments aussi précieux qu’originaux. Tout d’abord, Wagner nous présente la famille Korngold de manière fouillée, qu’il s’agisse des aïeux d’Erich ou de son frère, Hans Robert, qui connut un destin très différent de celui de son cadet - un chapitre lui est entièrement consacré en annexe. Plus original encore, dépliez la jaquette du livre et vous y trouverez un arbre généalogique très détaillé de la famille du Wunderkind sur cinq générations ! Si Guy Wagner n’accentue pas le côté particulièrement sympathique de la personnalité du compositeur – il garde au contraire une certaine distance parfois un peu froide qui éloigne d’autant le livre du genre de l’hagiographie- il parvient à l’inclure dans son temps en brossant un tableau fort intéressant de l’époque et de l’environnement (principalement artistique) dans lequel Korngold vécut. En plus de cela, on trouve, au fil des pages, quelques 250 documents iconographiques (dont certains sont inédits), malheureusement reproduits dans un format trop petit pour que l’on puisse en profiter de manière optimale. Pour terminer, Guy Wagner consacre un chapitre intéressant à la « renaissance » de Korngold – comprenez les pierres des touche des efforts divers et variés pour la connaissance du compositeur et la promotion de sa musique.

Signalons également que les œuvres importantes sont commentées (sans exemples musicaux), que l’auteur accompagne sa prose d’un riche appareil de notes et qu’une longue bibliographie est donnée en fin de volume, mentionnant même quelques travaux universitaires non publiés et un titre en … japonais. En somme, cet ouvrage s’impose comme la nouvelle référence en la matière puisqu’il n’oublie rien de ce qu’on savait déjà et qu’il réunit des informations qui contribuent à élargir notre lecture du sujet. Etant donné qu’il sera désormais difficile d’ajouter quoi que ce soit sur le plan biographique, la musicologie doit maintenant explorer plus en profondeur la musique de ce compositeur toujours étonnant."

Nicolas Derny
forumopera.com

(*) Nicolas Derny est l'auteur de la première biographie en français sur Korngold


"Guy Wagners Biographie über Korngold ist löblich, denn es handelt sich um die erste deutsche Gesamtdarstellung überhaupt. [...] Gut ist, dass Korngolds Werke kurz vorgestellt werden. Insgesamt wird aber doch deutlich, dass Korngold eine tragische Figur der Musikgeschichte ist: Wunderkind, dominanter und intriganter Vater, erfolgreicher Filmkomponist, keine Wertschätzung in der alten Heimat, Vergessen und Renaissance seiner Musik."

zuerichbueb
Kundenrezension "
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" Korngolds Vita, Werkbetrachtungen und soziokulturelle Faktoren verknüpft Wagner zu einem erzählerisch dynamischen, vielfältige Aspekte integral austarierenden Panorama, dem neben reichem Informationsgehalt auch die belletristische Qualität empathisch-personal referierter Memoiren zu attestieren ist. Breit gestreut ist zunächst Wagners stets akkurat belegter Quellenfundus: die Lebenserinnerungen von Korngolds Frau Luzi, treffend zitierte Forschungsbeiträge, Presse, edierte und neu eruierte Korrespondenz, Anekdoten, behördliche Dokumente. Was den Leser an kulturpsychologisch Brisantem und Entdeckenswertem erwartet, offenbart ein dramaturgischer Kunstgriff: das Konterkarieren der Chronologie durch eine thematisch akzentuierte Kapitelanlage von „Der Vater“ über „Der Erfolgsverwöhnte“ oder „Der Emigrant“ bis „Der Vereinsamte“ und „Die Renaissance“. " -> Gesamtrezension

Andreas Vollberg
info-netz-musik
Zuerst veröffentlicht in FORUM MUSIKBIBLIOTHEK 29 (2008), S. 359

"... grundlegende Korngold-Biographie"

Kerstin Schüssler-Bach
Dramaturgin Staatsoper Hamburg
Programmheft zur Neuinszenierung 2015, S. 40


 

Referenz auf der Korngold-Seite von Facebook

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