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Ce qu'ils en ont écrit

Critiques sur mes écrits IV


"Ziviler Ungehorsam"

"Zwar sollte das Wort 'Lyrik' hier in seinem weitesten Sinne aufgefaßt werden. Guy Wagners Texte sind bewußt 'ungereimt' und bei einem Großteil davon sind die Verse nur durch den Zeilenbruch gekennzeichnet, was aber zumeist ihrer brisanten Aussagekraft keinen Abbruch tut: 'Ziviler Ungehorsam' ist ein Werk, das sich sehen lassen kann."

René Clesse (Lëtzebuerger Land, 22.6.1984)

"Trost bieten kann der Autor dem Leser nicht, denn das ganze Blutvergießen, das es in den letzten Jahren im Namen unserer Freiheit, im Namen irgendeiner Ideologie gegeben hat, hat nicht zu einer besseren Welt geführt. Ein gutes Symbol für diese unsere Welt ist heute, wie vor Jahren, eine 'Freiheitsfackel - aus Stein' statt aus Wärme und Licht."

Josiane Kartheiser (tageblatt, 26.6..84)

"Die Zeit ist vorüber, wo sich jeder für einen Erich Fried hielt und im standartisierten deutschen Mindestvers sein Chile-Gedicht zu Papier brachte, wie auch hoffentlich immer weniger Leute mit Bierzelt-Stampfen vertonte fromme Wünsche für fortschrittliche Musik halten."

rh. (Romain Hilgert, Zeitung vum Lëtzebuerger Vollék)

"Die militanten Altvordern erweisen sich als unverbesserlich, ihre Blicke sind getrübt, mit federschwingender Empörung hecheln sie einstigen Idealen hinterher, immer einige Schritte hintendrein, und über Niederlagen von früher kommen sie einfach nicht hinweg.
Und überhaupt: ist Guy Wagner bei der Beschaffung seines literarischen Stoffs denn wirklich ausschließlich auf bundesrepublikanische Nachrichtenmagazine angewiesen? Ist die Luxemburger Realität diesem Luxemburger Schriftsteller nicht ergiebig genug? Reicht ein Erich Fried denn nicht aus?"

GeHa (Georges Hausemer, Journal, 27.7.84)

"Guy Wagner ist in seinem Protest direkt, unverschlüsslt und polemisch. Die Welt ist in seiner Darstellung eine blutige Komödie. (...) Was aber bleibt, ist der Eindruck einer geradlinigen menschlichen Grundhaltung. Guy Wagner, ein linker Luxemburger Schriftsteller, der nicht auf einem Auge blind ist. 'Unterdrückung ist / Unterdrückung und / Faschismus bleibt / Faschismus / ob von rechts oder / von links // nicht war / Herr Papadopinochelski?'"

Rainer Petto (SR 3, 4.7.84)

"Er wird sich unbeliebt machen. Guy Wagner, Autor aus Luxemburg, legt ein neues Buch vor, das sicher ein geteiltes Echo finden wird. 'Ziviler Ungehorsam' heißt das Machwerk. Es ist engagiert und unbedingt parteilich. Wagner ergreift Partei für die Ohnmächtigen und die Opfer gegen die Machthaber und Sieger. Der Ungehorsam bleibt zivil aber immer radikal. Autoritäten, gleich welche, werden einer peinlichen Untersuchung unterzogen, gewogen und die zu leicht befundenen werden angeklagt. (...) Die radikale Kritik macht aber auch nicht halt vor den eigenen Genossen, vor eigenen Irrtümern. Geprüft wird am Maßstab des Menschlichen, dem Maß aller Dinge, und so werden diese Texte alle Ideologen ärgern."

Marian Auerbach (Kunststoff)


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Dessin d'Alphonse Hutsch
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"Ziviler Ungehorsam"

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