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Critiques sur mes publications / spectacles théâtraux IX


"Dës Kéier kraacht et"

"Guy Wagner, der sich mit der Premiere vom vergangenen 20. April selbst ein Geburtstagsgeschenk machte (er feierte den 50.), bricht im letzten Teil seiner Trilogie, was die Form angeht, mit den beiden ersten.
'Des Keier kraacht et' ist eine ironische Komödie über die liebe Verwandtschaft, über „Beschass" und übertriebene Religiosität.
Es ist nicht mehr die Sprache des einfachen Menschen, die Guy Wagner benutzt, es ist die überspitzte Sprache des Klischeemenschen. Dabei sind die Dialoge wesentlich kürzer, es gibt rascher wechselnde Handlungen und keine Längen. 'Des Keier kraacht et' ist ein publikumswirksames Stück, bei dem mehr gelacht werden darf als nachgedacht werden muß. (…)
Dennoch geht der Autor mit einer brutalen Offenheit vor, die durch — oft beißenden — Witz verpackt wird und so gewissermaßen versteckt. Doch sie existiert!

François Besch (tageblatt, 22.4.88)

"Deutlich geschlossener als etwa 'Hänk Dech nemmen op!' ist dieses letzte Stück aber doch. Trotz pathetischer, hohler Phrasen, unterstrichen noch durch die Schauspieler, die sich gerade mit diesen Passagen schwer taten, ist es vor allem einheitlicher. Guy Wagner hat sich für ein Genre entschieden und versucht, diese Homogenität bis zum Schluß zu halten. 'Des Keier kraacht et' hat denn auch sehr viel von einer Boulevardkomödie.
Allerdings ist es kein sehr gutes Boulevardtheater, das wir präsentiert bekommen. Der verzerrende, einzelne menschliche Schwächen vergrößernde Spiegel eines Molière oder eines Feydeau fehlt. Die Frivolität und die Situationskomik, wie sie das zeitgenössische französische und englische Komödientheater lieben, fehlen auch.
Der Autor hat Wasser in seinen Wein geschüttet. Den Modellfall einer luxemburgischen Familie – in seinen Augen Sinnbild für den Verfall unserer Gesellschaft, den er mit Macht herbeischreiben wollte - gibt es nicht mehr."

Roland Houtsch (L.W. 22.4.88)

"La trilogie «Helleg Famill», de Guy Wagner, constitue donc d'abord un plaidoyer virulent pour la sincérité, susceptible de démanteler l’hypocrisie morale de l'Eglise catholique. L'auteur dénonce en plus les préjugés courants dans notre société, notamment sur la jeunesse, les travailleurs immigrés, et sur l’adultère présente dans cette pièce comme une issue parfois inévitable et purement sentimentale, à l’aliénation des époux au sein du mariage.
Dépeignant ses personnages de façon caricaturale, exagérant délibérément la bigoterie des uns et le libertinage des autres, l'auteur communique son message grâce au moyen du théâtre populaire. (...)
Des moments très poétiques et profonds alternent avec des moments d’hilarité générale, et le public au théâtre d'Esch a, sans aucun doute, passe une excellente soirée."

Colette Mart (Républicain Lorrain, 22.4.88)

"'Des Keier kraacht et' hieß der dritte und letzte Teil der von Guy Wagner verfaßten Theatertrilogie, in der es um die »heile Familie" geht, in der eigentlich gar nichts klappt. Das Stück wurde vergangene Woche im Escher Theater aufgeführt, und fand recht viel Anklang beim Publikum. Was allerdings besonders auf die derbe Ausdrucksweise des Autoren zurückzuführen ist, der als Escher kaum gewillt ist, ein Blatt vor den Mund zu nehmen und auch weiß, was seinem Publikum gefällt.
'Dës Keier kraacht et' fügt sich an die beiden Vorgängerstücke an, der Unterschied besteht diesmal vor allem darin, daß viel mehr Leute auf der Bühne sind als noch in „Ee wei deen aneren" oder „Hänk dech dach nemmen op". Dieses Mal geht es nämlich um die Erstkommunion-Feier des Allerkleinsten der Familie. (…)
'Des Keier kraacht et' ist demnach eine Boulevard-Komödie auf Luxemburger Verhältnisse angepaßt (…), ein Aneinanderreihen von burlesken Szenen, in denen es um die Hypokrisie der Menschen geht."

Monique Mathieu (journal, 4.5.88)

 

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Affiche de
"Dës Kéier kraacht et"
par René Weyland

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